Edelstein - Lexikon Edeltopas

Der Topas kommt in den Farben gelb, gelbbraun, honiggelb, strohgelb, braun, grün, blau, hellblau, rot, und rosa vor; manchmal sogar farblos. Sein häufigster Farbton ist aber gelb mit einem Stich ins Rötliche, wobei am wertvollsten der rosafarbene Topas ist.

Bekannt ist er schon seit mindestens 2000 Jahren, aber woher sein Naame stammt ist nicht eindeutig. Die griechische Bezeichnung für den Topaz ist mit einer Geschichte verknüpft - so sollen schiffbrüchige Piraten den Stein auf einer sagenhaften Insel im Roten Meer entdeckt haben topazos, heute unter dem Namen Zebirget bekannt.


Topas oval, 53ct

Topas rechteck aus Brasilien, 46ct

Topas Achteck aus Brasilien, 88ct

Topas oval 93ct, aus Afghanistan

Topas im Muttergestein

Topas Cabochon, 17ct, Brasilien

In der Mystik wird dem Topas eine kühlende, blutstillende und sogar appetitanregende Wirkung zugeschrieben. Er soll bei seinem Träger Traurigkeit, Zorn und nächtliche Furcht vertreiben. Er warnt vor vor Giften und soll vor den plötzlichem Tod bewahren. Männer macht er angeblich schön und intelligent, sterile Frauen fruchtbar und fröhlich. Verlassen sollte man sich darauf aber nicht.

Im Empire war der Topas weit verbreitet, bis ihn der preiswertere Citrin ablöste und ihm sogar seinen Namen nahm. Seitdem wir der Topas als Edeltopas bezeichnet um ihn so vom Citrin besser zu unterscheiden.
Einer der bekanntesten Edeltopase ist der Braganza, ein farbloser Topas von 1640ct in der portugisischen Krone. Früher hatte man sogar geglaubt, es sei ein Diamant.

Vorkommen gibt es in der ganzen Welt, z.B. Brasilien, Cylon, Birma und die UDSSR, besonders intressant ist, das die hellblauen Topase ganz in unserer Nähe gefunden werden - in Nordirland, Schottland und Cornwall.
Im 18. Jahrhundert war sogar Schneckenstein im Sächsischen Erzgebirge eine berühmte Lagerstätte.



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